Vision 2035

Wer keine Visionen hat, entwickelt sich nicht. Was ist – bleibt nicht! Was sich ändert – wissen wir nicht, noch nicht so genau! Dass sich ‚was ändert – ist sicher.
Vision 2035 – auch Laage rundum: Manöver in alle Richtungen! Aus allen Himmelsrichtungen an die Ostsee. Das ist kein Widerspruch, sondern planerische Absicht. Wie aus gut informierten Baukreisen der wirklich wichtigen Zukunftsweisen zu erfahren war, wird der zentral in Mecklenburg-Vorpommern gelegene Fliegerhorst fit gemacht für die Moderne! Inspiriert durch das im EU-Land Schweden ansässige Luftfahrtunternehmen Æro Sverige, sein beabsichtigtes Europa-Drehkreuz zu realisieren, fiel die Entscheidung zugunsten des norddeutschen Fliegerhorstes aus.
Und es wird richtig geklotzt. Das derzeit überdimensionierte Flughafenterminal wird einem noch größeren Bau weichen und sich als Halbkreis um den bestehenden Flugbetriebsbereich winden. Anreisen sollen CO2-neutral mit der kombinierten S- und U-Bahn aus und nach Rostock Realität werden, weshalb auch auf einen Großteil der Parkflächen verzichtet werden kann – hier als Strichellinie eingezeichnet. Im Bereich des Fliegerhorstes und Flughafens wird die Trasse unterirdisch geführt; sie unterquert sogar das tatsächliche Highlight: die Nord-Süd-Startbahn. Geplant ist die Überbauung des jetzigen, inzwischen bilanziert abgeschriebenen Terminalbereiches. Auf militärischer Seite wird wenig Infrastruktur geopfert, wie der verantwortliche Baupionier geäußert haben soll.
Das Wettrennen hat Laage für sich entschieden. Der Werbespruch „Bauen, Baden, Fliegen“ des Bundeslandes war auf der Grünen Woche Berlin 2017 zum ersten Mal zu sehen. Insider wissen und werden anhand der Skizze nicht müde zu betonen: Die Brutstätten der Kraniche bleiben unangetastet. Die wenigen Ausgleichsflächen werden in der Anteilseignerstadt Rostock realisiert. Ein Algengewässer für Lurche und Brutvögel mit unterirdisch begehbarer Aquariumwand an der östlichen Stadtmauer wird als Partnerprojekt entstehen. Die Bauzeit insgesamt ist realistisch ausgelegt und unterbietet noch immer die Errichtungsdauer des Hauptstadtflughafens in Gänze.

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Hyperloop

Wer keine Visionen hat, … Die Einleitung könnte sich anlassentsprechend wiederholen. Wer wenn nicht der Visonär dieses Jahrtausends, Elon Musk, hat nach Indiskretion (…) von der schwedisch-deutschen Vision Wind bekommen. Um seinen Anspruch als genialer Vordenker zu untermauern, hat er brandenburgische und Berliner Bodengutachter mit einer Realisierungsprüfung seines Hyperloops von Grünheide nach Laage beauftragt. Wie nun wiederum die Sekretärin des Baupioniers ein Satfax Musks in die Kamera gehalten haben soll, sind die gerade in der Havelregion vielzähligen Gewässer herausragend für diesen Schnelltransfer geeignet. Die Böden sind weich aber tragfähig und können pro Tonne Baumasse und je Quadratkilometer relative Bodenmasse die ca. 300 kg schwere Reisemasse problemlos tragen.

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