Mock-Up-Sicht

 

EUROFIGHTER Kunststoff-Holznachbau

Dass jeder von uns an diesem Tag eine Aufgabe haben würde war schon lange bekannt und mit Besuchergruppen kennen wir uns auch aus. Da lag es nahe, sich für den Tag der offenen Tür zur Betreuung von Luftfahrzeugausstellern zu melden. In unserem Falle hieß das, als Ansprechpartner für die Firma Airbus zu fungieren und deren sogenanntes Mock-Up, einen maßstabsgetreuen Nachbau des EUROFIGHTER zu betreuen und Besucherfragen zu beantworten.

 

EUROFIGHTER Mock up aus Kunststoff und Holz

Ab 7.00 Uhr sollten die Tore für die vielen vorab registrierten Spotter geöffnet werden. Wir waren uns sicher, dass diese lediglich Interesse an den echten Flugzeugen der Airshow haben würden und staunten nicht schlecht, als wir um 6.55 Uhr an unseren "Plasteflieger" kamen. Eine lange Schlange wartete bereits darauf, sich einmal in das Original-Cockpit unseres Ausstellungsobjektes zu setzen.

Neben großen Informationstafeln zu technischen Daten des EUROFIGHTER informierte die Firma Airbus auch über die viernationale Arbeitsteilung in Entwicklung und Betrieb des Waffensystems, sowie die aktuellen und zukünftigen Einsatzmöglichkeiten.

 

EUROFIGHTER Nachbau weltweit unterwegs

Beeindruckt von den Versandaufklebern an den Holzkisten des Mock-Ups ließen wir uns von den freundlichen und messeerfahrenen Mitarbeitern von Airbus berichten, dass ihr Team bereits auf Veranstaltungen in Abu Dhabi, Indien, Südkorea und den meisten unserer europäischen Nachbarn, wie beispielsweise Dänemark und der Schweiz, ausgestellt haben.


Mit den Kameraden der Fliegenden Gruppe funktionierte die Öffentlichkeitsarbeit reibungslos und durch Absprachen untereinander war es jedem an unserem Stand möglich, mindestens einmal über das gesamte Ausstellungsgelände zu schlendern, Freunde und Familie zu begleiten und die Flying Displays zu sehen.

 

Überraschung und Enttäuschung- EUROFIGHTER ist nicht echt?

Überrascht und vielleicht auch etwas enttäuscht waren einige Besucher als wir ihnen erklärten, dass es sich bei unserem EUROFIGHTER nur um einen Kunststoff-Holznachbau handelt. Die Begeisterung stieg allerdings wieder als sich die Gäste, teilweise nach geduldigem Warten, in das Cockpit setzen und sich einmal wie ein richtiger Jet-Pilot fühlen durften.


Es fiel am Ende schwer die traurigen Gesichter der Gäste, vor allem der Kinder, zu sehen als sie erfuhren, dass auch wir um 17.30 Uhr angehalten waren unseren Stand zu schließen.
Gemäß des Mottos "Viele Hände schaffen schnell ein Ende" unterstützten wir die Mitarbeiter von Airbus beim Abbau ihrer Ausstellungsstücke und Messestände, so dass wir schließlich gemeinsam zum Hallenfest dazu stoßen konnten.

 

Bei gutem Essen und Trinken konnte man den erlebnisreichen Tag mit Kameraden, Familie und alten Bekannten auswerten und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

 

Hptm Tobias Weese und Hptm Nils Werner
Stab TGrp TaktLwG 73 "S"