Jubiläum im "Steinhoff"-Geschwader

Am Freitag, den 11. April 2014 erflog das Taktische Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" die 25000 Flugstunde auf dem Waffensystem EUROFIGHTER.
Kommodore Oberst Teicke gab sich persönlich an diesem Ausbildungsflugtag die Ehre, die aus acht Luftfahrzeugen bestehende Formation anzuführen.

 

Den Jubiläumsflug absolvierte der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 "Steinhoff" auf dem EUROFIGHTER 30+73 mit dem Konterfei des Namensgebers auf dem Leitwerk. Im Bild (v.l.) das Führungspersonal des Geschwaders: Oberstleutnant Dr. Henning zur Nieden, Kommandeur Technische Gruppe, Oberst Bernhard Teicke, Kommodore, und Oberstleutnant Gero Finke, Kommandeur Fliegende Gruppe

 

Nach erfolgreicher Landung wurde der Flugstundenjubilar durch eine Vielzahl von Soldaten und Mitarbeitern aus allen Dienstteilbereichen des Geschwaders begrüßt. Ein Empfang, gemeinsame Fotoerinnerungen und die Gelegenheit kurz inne zu halten, verschafften Rückblick auf das Geleistete. Seit fast genau zehn Jahren erflog der Verband unter dem Traditionsnamen Steinhoff unfallfrei diese bisher in der Luftwaffe einmalige Anzahl an Flugstunden mit dem, seit dem 30. April 2004 in Nutzung befindlichen EUROFIGHTER TYPHOON. Zu diversen Kommandos verlegte unser Waffensystem bis über die kontinentalen Grenzen hinaus. Als erster EUROFIGHTER-Verband erprobte unser Geschwader in diesen Jubiläumsstunden die Leistungsfähigkeit und Truppentauglichkeit des zweistrahligen Mehrzweckkampfflugzeuges erfolgreich. Gemeinsam sorgten die Angehörigen des TaktLwG 73 "S" im jetzigen Primärauftrag als Ausbildungsverband für 200 fliegerische Lehrgangsabschlüsse deutscher und österreichischer Piloten.
Diese Leistung ist nur in einem kooperierenden Team möglich. Kommodore Oberst Teicke dankte allen Geschwaderangehörigen und unterstützenden Kräften am Standort für die geleistete Arbeit und schloss mit dem Ausblick: "Lassen Sie uns gemeinsam auf den positiven Erfahrungen aufbauen und aus den negativen Erfahrungen lernen!"

 

Aus allen Bereichen des Geschwaders kamen die Soldaten und Beschäftigten als Gratulanten.


Bei schönster Sonne aber kühlen Apriltemperaturen sorgte das lange Warten der Geschwaderangehörigen, die nach zahlreichen Überflügen und Landungen im Bravo-Boxenbereich sehnsüchtig den Kommodore begrüßten, für einen kurzen Empfang. Viele der nicht immer freiwilligen Gäste suchten schnell die Wärme ihrer Arbeitsbereiche. Ein erlesener Kreis verblieb, nutzte die Zeit für Gespräche zu aktuellen Themen und lies die Empfangsgetränke nicht verkommen. Der Dank gilt den zahlreichen Helfern, Aufbaumitarbeitern und den Kaffeespendern!
Auf die nächsten 25000 unfallfreien und erfolgreichen Flugstunden im "Steinhoff"-Geschwader - und das gelegentliche Innehalten.

 

Oberstlt Robert Seibt
Stab TGrp TaktLwG 73 "S"

 

 

 

 


ITO Umzüge

 

EUROFIGHTER 

 

Heine

 

GFD



 


 


 

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